Keywords – die richtigen Suchbegriffe!

Google SEO: Keywords – die richtigen Suchbegriffe!

Keywords – am ehesten noch als „Suchbegriffe“ übersetzbar – also die Wörter, die man in das Google Suchfeld eingibt. Die sind natürlich das Allerwichtigste bei einer Google Optimierung. Eine Seite ist bei Google ja nicht einfach so auf Platz 1, sondern in Bezug auf ganz bestimmte Suchbegriffe.

SEO Google Optimierung Keywords Suchbegriffe

Es ist fast schon witzig, wenn nicht eigentlich tragisch, was man als SEOler zumeist hört, wenn man einen potentiellen Neukunden nach den Keywords seines Begehrens fragt. Denn sehr oft kommt da ein definitives „Äh“, „Nun ja…“, „Ich dachte vielleicht etwas in der Richtung…“ oder „Was ist das denn?“ zu Tage.

So läuft es leider sehr oft. Max Mustermann hat eine geniale Idee für ein Business, er weiß dass es ohne Internet-Präsenz heutzutage nicht mehr geht, also erkundigt er sich und lässt sich eine ordentliche Website erstellen bei einem Webdesigner. Er zahlt einige Tausend Euro, hat dann eine wunderhübsche Webpräsenz, und sucht sich selbst in Google – gibt aber nach der zehnten Ergebnisseite auf, weil er seine großartige Seite nicht findet.

Die allererste gute Tat eines SEOlers ist dann einfach konkret die Frage nach den richtigen Keywords zu stellen. Bei Eingabe welcher Keywords soll die Seite denn möglichst weit vorne angezeigt werden? In meinem „Max Mustermann“ Beispiel wären das dann „Weintrauben“. Dann muss man weiterfragen. Welche Weintrauben? Was ist das besondere? Kann man den schrecklich weit verbreiteten Begriff etwas diversifizieren?

Im einfachen Beispiel dieser Website kommt man so vielleicht darauf, dass es sich speziell um „rote Weintrauben“ und „grüne Weintrauben“ handelt, womit die Keywords dann präzisiert wären. Ein guter SEOler schaut jetzt aber erst einmal nach, ob diese Keywords in Google auch wirklich häufig gesucht werden, oder ob andere Alternativen mehr Kunden ermöglichen würden. Dies ist sogar eine recht komplexe Sache, bei der einige Tools helfen können, so wie:

  • Google Trends
    Nicht unbedingt die präziseste Option…
  • Google Adwords
    Dies gibt sicherlich die besten Zahlen, aber man muss eine AdWords Kampagne eröffnen…
  • Seobility
    Dieses hervorragende SEO Tool bietet selbst in der kostenfreien Variante die Möglichkeit, bis zu 10 Keywords auszusuchen. Für diese werden dann die geschätzten Klicks pro Monat und sogar die CPC Rate angezeigt!

Dieser Schritt, also das Herausfinden auf welche hauptsächlichen Suchbegriffe die Website aufbauen sollte, hätte natürlich gleich am Anfang stattfinden sollen, noch bevor der Webdesigner seine Arbeit beginnt. Denn für jeden Suchbegriff braucht man eigentlich eine eigene Seite, eine sogenannte „cornerstone page“, um dies ideal bei Google unterzubringen. Es ist sehr traurig zu sehen, dass sich Webdesigner leider darum sehr selten kümmern. Webdesigner bauen wunderhübsche Seiten, haben aber zumeist wenig Ahnung von SEO. Liegt aber wahrscheinlich begründet in der Natur der Sache – Webdesign braucht kreativen Freigeist, SEO braucht eher akribisch wissenschaftliche Vorgehensweisen. Das lässt sich schwer vereinen. Schauen Sie auf meine eigene Seite – die ist bestimmt nicht sonderlich hübsch, aber gut gelistet bei Google. Ich bin SEOler, kein Webdesigner. Sie brauchen beides für einen wirklich erfolgreichen Webauftritt!

Wahrscheinlich aber sind Sie hier weil Sie bereits eine Webpage haben, aber höher bei Google gelistet werden möchten. Kein Problem, das kann man schon machen. Wir werden so einiges ändern müssen – nicht notwendigerweise am Design, aber sicherlich an der Wortwahl, den Überschriften, etc…

Also wie gesagt, die Keywords sind das Allerwichtigste. Denken Sie viel nach darüber, was Ihre Kunden eintippen könnten, um Sie zu finden. Und benutzen Sie die oben genannten Tools. Wenn Sie Ihre Keywords (bei einer normalen klassischen Website am Anfang so zwischen 1 und 5) beisammen haben, kann es losgehen!

 
Für WordPress User:
Im Yoast SEO Plugin für WordPress kann man für jede Seite ein „Fokus Keyword“ eingeben und bekommt dann eine Analyse, wie gut die aktuelle Seite / der aktuelle Beitrag darauf optimiert wurde. Sehr schön ist auch der Hinweis hier, dass man denselben Keyword-Begriff nicht für unterschiedliche Seiten verwenden sollte. Denn – siehe oben – jede Seite sollte auf ein eigenes Keyword getrimmt werden!

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JAN-2016

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